Spendenaktion an das „SOS-Kinderdorf“ in Worpswede

Projektarbeit im Rahmen des Seminarfachs des Gymnasium Sottrum

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Die Schülerinnen der 13. Klasse des Gymnasiums Sottrum in Niedersachsen Beeke Röhrs, Carlotta Terborg, Marina von Malotki und Svenja Fajen sind im Rahmen ihres Seminarfachprojekts auf die Arbeit von SOS-Kinderdorf aufmerksam geworden. Gemeinsam haben sie ihre MitschülerInnen dazu animiert, sich mit dem Thema der Kinderarmut auseinanderzusetzen und darüber informiert. dass Kinderarmut auch in Deutschland ein gesellschaftlich relevantes Thema ist.
So  leben in Deutschland rund 21 Prozent aller Kinder über mindestens fünf Jahre dauerhaft oder wiederkehrend in Armut.[1] Für das Spendenprojekt wurden große Kartons aufgestellt, um darin Pfandflaschen der Schülerschaft zu sammeln und das dadurch eingenommene Geld zu spenden. Um das Projekt für alle Klassen verständlich darzustellen, haben die vier Mädchen darüber hinaus einen Informationsfilm über SOS-Kinderdorf erstellt.
Dieses Informationsvideo zeigt ein Interview mit Mitarbeitenden von SOS-Kinderdorf und gibt Informationen über die Arbeit der Hilfsorganisation. Vor allem durch die Pandemie hat die häusliche Gewalt stark zugenommen, weshalb sich die Schülerinnen dazu entscheiden haben, die Spenden an das Projekt „Hilfe bei Gewalt“ in Worpswede zu spenden. Insgesamt konnten die Schülerinnen trotz der Umstände durch Covid-19 und Home-Schooling einen Gesamtbetrag von 168,12€ einzunehmen.
 
Foto: Einer der Schüler am Gymnasium Sottrum beteiligt sich an der Spendenaktion am Gymnasium Sottrum für das SOS-Kinderdorf Worpswede
 
1 Quelle: Bertelsmann-Stiftung 2017: Kinderarmut ist in Deutschland oft ein Dauerzustand.