Sozialkundeunterricht mal anders: Eine Stunde mit SOS-Kinderdorf

Eine Unterrichtsstunde am Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg.
Im Sozialkundeunterricht lernt man bekanntlich die unterschiedlichsten gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Themen näher kennen. Üblicherweise handelt der Stoff von politischer Theorie, Sozialstrukturanalyse oder Rechtsordnungssystemen.
Eine praxisnahe Alternative wurde im vergangenen Schuljahr der neunten Klasse des Jakob-Fugger-Gymnasiums in Augsburg geboten, als ihnen die Arbeit von SOS-Kinderdorf vorgestellt wurde.
Herr Kast, ein erfahrener Kinder- und Jugend-Pädagoge sowie langjähriger Mitarbeiter bei SOS-Kinderdorf hielt eine Unterrichtsstunde rund um das Thema familiäre Problemsituationen. Die Stunde leitete er mit der Frage ein, was die SchülerInnen über die Arbeit von SOS-Kinderdorf wüssten und berichtete ihnen anschließend im Zuge einer angeregten Diskussion über die Aufgaben des Vereins. So erzählte er auch einiges über die Gründung von SOS-Kinderdorf in der Nachkriegszeit und berichtete über die verschiedenen aktuellen Projekte in Deutschland und im Ausland. Schließlich informierte er die Jugendlichen über das vielfältige Programm der SOS-Einrichtung in Augsburg. Die Neuntklässler hatten besonders viele Fragen zur pädagogischen Arbeit und waren ganz überrascht über die Vielzahl der Angebote: Flüchtlingshilfe, Kitas, Mutter-Kind-Betreuung und Hilfe bei Essstörungen waren nur einige der vielen Projekte, für die sich die SchülerInnen besonders interessierten. Es wurde eine Menge gefragt und eine Menge erklärt und am Ende der Unterrichtsstunde hatten die GymnasiastInnen einen weiteren wichtigen Einblick in das gesellschaftliche System „Familie“ erlangt.
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