SOS-Kinderdorf in Bayern

In Bayern befinden sich sieben SOS-Kinderdorf Einrichtungen mit insgesamt 21 Standorten.

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SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech
Die Einrichtung wurde 1958 als erstes SOS-Kinderdorf in Deutschland eröffnet. Heute bietet sie moderne Dienstleistungsangebote im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe an, z. B. beratende und sozialtherapeutische Fachdienste wie Frühförderung, Kindertagesstätten und schulbezogene Hilfen. Die SOS-Kinderdorffamilien bilden jedoch nach wie vor den Kern dieser Einrichtung. 

SOS-Kinderdorf Weilheim
Jungen ab elf Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt das SOS-Kinderdorf mit offenen und stationären Angeboten. Außerdem bietet die Einrichtung verschiedene Beratungen und einen psychologischen Fachdienst an. In Garmisch-Partenkirchen ist darüber hinaus ein wichtiger Treffpunkt für Familien entstanden. Dieser SOS-Standort nimmt z. B. an dem Projekt „Implementierung der Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern teil. Und die Frühförderung ist für Eltern von entwicklungsauffälligen Kindern eine wichtige Anlaufstelle. 

SOS-Kinderdorf München
Im Großraum München führt SOS-Kinderdorf Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zusammen – mit dem Ziel, Kindern und Eltern wohnortnahe Hilfen anzubieten. An mehreren Standorten in München gibt es deshalb offene Treffmöglichkeiten, Erziehungsberatung, Gruppen für Eltern und Kinder sowie niedrigschwellige Bildungsangebote.​ Außerdem werden in Freiham ein Familienzentrum, eine mobile Kita-Betreuung und ein Kindertreff gegründet.

SOS-Kinderdorf Augsburg
Das SOS-Familienzentrum ist ein Treffpunkt für Familien: mit Beratungsangeboten, Kinderbetreuung, Secondhandladen und Café. Auch Wohngemeinschaften für Jugendliche ab 14 Jahren sowie Mutter-Kind-Wohngruppen für Schwangere und Mütter ab 16 Jahren bietet der Standort an. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finden hier ebenfalls eine Zuflucht. Das Projekt Schneewittchen stellt Beratungsleistungen für Menschen mit Essstörungen bereit. Und die Kinderkrippe Krümelkiste ist für die Kleinen da. 

SOS-Kinderdorf Nürnberg
Das SOS-Kinderdorf ist im Groß­raum Nürnberg für seine Kinder-, Jugend- und Berufs­hilfeangebote bekannt. Seine Aufgaben­schwer­punkte: ambulante und stationäre Hilfen zur Erziehung, Kinder­tages­stätten, Pflege­kinder­dienst, Quartier­sarbeit sowie die Quali­fizierung und Aus­bildung junger Menschen. Für mehr als 650 Kinder und Jugend­liche bietet dieser Standort Unter­stützung in der aktuellen Lebens­situation an.

SOS-Kinderdorf Oberpfalz
Dieses SOS-Kinderdorf kombiniert ambulante, teilstationäre und stationäre Jugendhilfen: Sieben SOS-Kinderdorffamilien, vier Wohngruppen, eine heilpädagogische Tagesgruppe sowie ambulante flexible Hilfen finden sich hier. Und darüber hinaus bietet die Einrichtung Jugendsozialarbeit an sechs Schulen an, die zur Chancengerechtigkeit benachteiligter junger Menschen beiträgt.

SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth
In der SOS-Dorfgemeinschaft wohnen und arbeiten 160 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung: Sie leben mit ihren Hauseltern in 20 Hausgemeinschaften zusammen. In dem zertifizierten Ökobetrieb bewirtschaften sie 100 Hektar Ackerflächen, Wiesen und Wald. Außerdem stehen weitere Arbeitsplätze in der Molkerei, Bäckerei, Gärtnerei, der Dorfmeisterei, Schreinerei und Weberei sowie in der Holz-, Metall-, Kerzen- oder Textilwerkstatt bereit. Auch im Café, im Hofladen oder in der Hauswirtschaft können sie sich mit ihrer Arbeitskraft einbringen. 


Die Karte zu den SOS-Kinderdorf-Standorten in Bayern steht zum Download bereit.