Social Entrepreneur-Preis 2024
In Berlin übergab SOS-Kinderdorf den Social-Entrepreneur-Preis für die beste soziale Idee an das Team „ClearPath Cancer“. Der Preis wird jährlich im Rahmen der Bildungsinitiative business@school von der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) vergeben.
Auf Einladung von SOS-Kinderdorf e.V. ging es für das Siegerteam des Otto-Hahn-Gymnasiums Bensheim nach Berlin. Mitsamt ihrer Lehrkraft Carina Völz durften Fynn, Nick, Johannes, Tim und Revin die Botschaft für Kinder besuchen und konnten dabei tiefe Einblicke in Arbeit eines Kinderdorfs inmitten einer Großstadt erleben.
„Als wir uns für den Social-Entrepreneur-Preis beworben haben, haben wir nicht damit gerechnet zu gewinnen“, erinnert sich Nick. Doch es hat geklappt: Das Team „ClearPath Cancer“ wurde von der Bildungsinitiative business@school und SOS-Kinderdorf e.V. für die beste sozialunternehmerische Geschäftsidee ausgezeichnet.
Die starke Konkurrenz machte es der Jury jedoch nicht leicht. Im business@school-Deutschlandfinale 2024 erreichten die fünf Schüler sogar den 2. Platz bundesweit. Dr. Maria Braune, Referentin Bildungsmarketing bei SOS-Kinderdorf e.V., ist von der Idee begeistert: Das Team „Clear Path Cancer“ zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie eine von ihnen entwickelte Webanwendung für Entlastung und Effizienz in Krankenhäusern und Arztpraxen sorgen könnte. Sie unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der aufwändigen Navigation durch medizinische Leitlinien für Krebstherapien.
"Die fünf haben uns mit ihrem Ansatz überzeugt, eine neue Idee zu entwickeln – die einzelnen Schritte waren sehr innovativ, fundiert und nachvollziehbar.“
Auf der Agenda stand für die Schüler auch der Besuch vom Berufs- und Ausbildungszentrum von SOS-Kinderdorf Berlin mitten im Herzen von Berlin-Wedding. Hier werden junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt, die ohne die berufliche Qualifizierung nur geringe Chancen haben, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. „Es ist total schön, was für eine familiäre Atmosphäre hier herrscht, sodass sich kein Jugendlicher außenvor gelassen fühlt“, stellte Revin fest, und Nick ergänzt: „Das Wichtigste ist, dass hier alle Jugendliche in ihren Stärken gefördert werden und endlich eine berufliche Perspektive aufbauen können.“